Squash – der schnelle und variantenreiche Rückschlagsport

Squash

Wenn man mit der Sportart Squash bisher nur wenige Berührungspunkte hatte und bei einem Freizeitmatch zusieht, wird sich der bloße Betrachter denken, dass er/sie das auch kann. Doch der Schein trügt! Squash ist nicht so einfach, wie es vielleicht im ersten Moment aussieht. Man spielt zwar in einer überschaubaren Box, beim Squash nennt man es Court, und doch kann man den Gegner auf vielfache Art und Weise ausspielen. Es ist ein schneller Rückschlagsport, der zahlreiche Varianten bietet.

In den 1980er und 1990er Jahren erlebte Squash hierzulande einen echten Boom. Mehr und mehr wurden neue Courts errichtet und die Betreiber machten hiermit gute Geschäfte. Häufig wurde eine öffentliche Tennishalle erweitert, damit Squasher eine neue Heimat fanden. Sportlich war es schon immer höchst anspruchsvoll, doch Squash erfüllte in der Vergangenheit auch einen gesellschaftlichen Aspekt. Man traf sich zum Sport, zum kurzen Kräftemessen, wechselte sich aber ständig ab. Für viele war dies zwingend notwendig, da die meisten Akteure die gebuchte Zeit nicht am Stück durchhielten. Es ist eben überaus schweißtreibend, sich auf einer relativ kleinen Fläche schnell zu bewegen, aufmerksam zu sein und mit der nicht ganz so frischen Luft zurechtzukommen.

In den 2000er Jahren ebbte die Begeisterung für Squash etwas ab und einige Courts fielen dem Rotstift zum Opfer. Das heißt aber nicht, dass kein Interesse mehr vorhanden ist. Ganz im Gegenteil! Die Möglichkeiten in den Städten und Kommunen sind nach wie vor vorhanden, sich einen Court zu mieten und sich ordentlich auszupowern. Wer sich beispielsweise für Squash in Frankfurt interessiert, hat diverse Spielmöglichkeiten. Squash in Frankfurt wird unter anderem beim Ersten Frankfurter Squash Club (EFSC) in der Ginnheimer Landstraße 49 angeboten, bei Body-Life in der Friesstraße 3, “auf“ der Squash Insel in der Rossittenerstraße 17a sowie in einigen weiteren Sport-, Fitness- und Tennisanlagen.

Möglichkeiten für Squash sind in vielen Städten vorhanden

Dass dieser Sport eine Renaissance erfährt, kann man jetzt nicht unbedingt behaupten. Vielmehr kann man davon sprechen, dass das Interesse an Squash nie verloren gegangen ist und in manchen Orten Squasher auftauchen, die erneut aktiv sein wollen. Werden wieder vermehrt Courts angeboten und wird dies ordentlich publik gemacht, ist die Chance groß, dass sich auch diejenigen angesprochen fühlen, die es einfach mal ausprobieren wollen. Oder es werden eben die ehemaligen Squasher animiert, sich neue Trainings- und Wettkampfgegner zu suchen.

Und ob man nun Squash in Frankfurt, München, Hamburg, Berlin, Stuttgart, Dresden oder Bremen spielt – der Spaß am Spiel wird überall gleich sein. Wollen Interessierte wieder einsteigen oder sich Inspiration für ihren Ersteinstieg holen, lohnt es sich sicher auch, mal einen Wettkampf zu besuchen. Es muss ja nicht gleich die Squash-Bundesliga sein, doch wenn man echten Könnern bei der Ausübung ihres Sports zusieht, wird es auch den interessierten Zuschauer motivieren.

Bildquelle: pixabay.com – © by OpenClips

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Laura
Freizeit und Hobbys nehmen einen hohen Stellenwert für mich ein. Ich unternehme sehr viel in meiner Freizeit, probiere Neues aus und möchte diese Erfahrungen gern mit euch teilen.

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