Paintball spielen – der kriegerische Freizeitspaß

paintball spielen

Paintball spielen – das tun heute viele, und fast alle, zumindest unter den jüngeren Semestern, wissen, was es mit diesem Spiel auf sich hat: Mehrere Spieler treffen sich auf einem Spielfeld und „bekriegen“ sich mit den sogenannten Markierern, also waffenähnlichen Druckluftgeräten, die Farbkugeln verschießen.

Erfunden wurde das Ganze in den Vereinigten Staaten von Amerika, wo man bereits seit 1981 Paintball spielen kann. Zwar gab es die Markierer schon zehn Jahre vorher, aber ursprünglich wurden sie von amerikanischen Farmern und Forstarbeitern verwendet, um Vieh oder Bäume zu markieren. Auf die Idee, damit Paintball zu spielen, kamen in New Hampshire Bob Gurnsey, ein Sportartikelhändler, und Hayes Noel, ein Broker. Zumindest fiel ihnen ein, Paintball als Sport zu inszenieren. Zum Spaß hatten sich wohl schon die Farmer und die Forstarbeiter mit den Farbkugeln beschossen. Ab 1981 trat die Sportart einen Siegeszug an, der von den USA aus unter anderem auch auf Deutschland übersprang. Hier aber erst in den frühen Neunzigern, also mit etwas Verspätung, wie das ja beim Import amerikanischer Trends üblich ist.

Wo kann man in Deutschland am besten Paintball spielen?

Es gibt hierzulande mannigfaltige Möglichkeiten, Paintball zu spielen. Natürlich auch in den großen Metropolen, aber auch in ländlichen Gebieten, wie zum Beispiel in Mahlwinkel in Sachsen-Anhalt, wo zweimal pro Jahre Turniere auf einem alten Kasernengelände ausgetragen werden.

Aber wie sieht es in städtischen Gebieten aus, wo Platz Mangelware ist?

Wenn man in der Nähe von Frankfurt Paintball spielen möchte, sollte man sich ins nahe gelegene Babenhausen begeben, wo sich passionierte Spieler im Paintball Paradise auf 3.000 Quadratmetern die Farbkugeln um die Ohren schießen können. Hier gibt es drei unterschiedliche Spielfelder, so dass es auf keinen Fall langweilig wird. Außerdem werden Anfänger vom Personal betreut, so dass auch Neulinge bedenkenlos Paintball spielen können. Die Autobahn ist übrigens nicht weit entfernt, sodass man schnell wieder in der Stadt ist.

Auch in Hamburg verschießen die Hanseaten ganz gerne mal die ein oder andere Farbkugel. Unter anderem können sie das bei Neon Paintball tun, wo es sowohl eine Indoor- als auch eine Outdoor-Anlage gibt. Außerdem können Teenager ab 14 Jahren Paintball für Kids ausprobieren. Nach dem „Waffengang“ ist es möglich, auf dem Gelände zu grillen.

In der Bundeshauptstadt Berlin, lässt sich natürlich ebenfalls an vielen Orten Paintball spielen – zum Beispiel im Paintgalaxy in Pankow, das eine 2.200 Quadratmeter umfassende Paintball-Arena bietet. Außerdem kann man hier auch Lasergame spielen, die etwas sanftere Variante von Paintball, bei der nicht mit Druckluftgeräten, sondern mit Infrarotsignalgebern geschossen wird. Blutergüsse holt man sich dabei garantiert keine.

Also, beim nächsten Betriebsausflug oder Junggesellenabschied einfach mal Paintball spielen gehen!

Bildquelle: flickr.com – © by traviscrawford

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Laura
Freizeit und Hobbys nehmen einen hohen Stellenwert für mich ein. Ich unternehme sehr viel in meiner Freizeit, probiere Neues aus und möchte diese Erfahrungen gern mit euch teilen.

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