Paella Rezepte

Paella Rezepte

Ich liebe die spanische Küche! Und da jede Region ihre eigenen Gerichte hat, ist sie ausgesprochen vielfältig. So ist der bekannteste Schmaus der Spanier, die Paella, eigentlich das Nationalgericht der Valencianer. Im Folgenden findet ihr das Original Paella-Rezept.

Die Besonderheiten der Region kommen in die Pfanne

Große Reisfelder prägen die Region Valencia. Frisches Gemüse wie Bohnen und Tomaten gibt es hier in Hülle und Fülle. Darüber hinaus war es früher gang und gäbe, für den Eigenbedarf Hühner und Kaninchen zu halten. Und genau dies sind die Basis-Zutaten für das Original Paella-Rezept. Das Originalgericht beinhaltet keine Meeresfrüchte, wie die meisten glauben. Ganz im Gegenteil: Paella mit Fisch und Fleisch wird von den Valencianern gerne als Touristen-Paella “geschmäht“.

Zutaten für Paella Valenciana (für vier Personen):

    • 500 Gramm Kaninchen
    • 500 Gramm Huhn
    • 125 Gramm getrocknete weiße Bohnen
    • 250 Gramm grüne Bohnen
    • 400 Gramm original Paella-Rundkornreis
    • 200 Gramm Tomaten
    • Olivenöl
    • Knoblauch
    • Safran
    • Salz und Pfeffer
    • bei Bedarf Rosmarin.

Vorbereitung:

24 Stunden vorher die weißen Bohnen einweichen und am nächsten Tag abschütten. Kurz zuvor Huhn und Kaninchen (mit Knochen) in mundgerechte Stücke schneiden, salzen und pfeffern sowie Tomaten häuten und klein schneiden.

Zubereitung:

Olivenöl in die Pfanne geben und bei starker Hitze Kaninchen sowie Hühnchen ordentlich anbräunen. Die Röstaromen geben eurer Paella den richtigen Pfiff. Danach Fleisch rausnehmen. Knoblauch und grüne Bohnen in der Pfanne kurz anbraten, die weißen Bohnen hinzugeben und alle Zutaten an den Rand schieben. In der Mitte der Pfanne die Tomaten anbraten, bis sie cremig sind, und dann alles mit etwa zwei Liter Wasser angießen. Zehn Minuten köcheln lassen. Das Fleisch wieder hinzufügen und anschließend Reis dazugeben. Die Safranfäden mit ein wenig lauwarmem Wasser mischen und unter den Reis mengen. Aufkochen lassen und dann bei kleiner Hitze solange kochen, bis das Wasser komplett verdampft ist. Dann nochmal drei Minuten nachkochen, damit sich die feine, schmackhafte Kruste, der sogenannte Scorrat, am Boden bilden kann. Wer Rosmarinzweige verwenden möchte, sollte sie fünf Minuten vor Schluss auf die Paella legen.

Original Paella

Wie bei allen Gerichten, sind die Zutaten entscheidend. Dies gilt bei der Zubereitung der Paella Valenciana insbesondere für den Reis und die weißen Bohnen. Puristen verwenden hierfür ausschließlich Garrofon-Bohnen und Bombas-Reis. Dieser wird in der Gegend um Valencia angebaut und benötigt etwa die doppelte bis zweieinhalbfache Volumenmenge an Wasser, um gar zu werden. Übrigens: Wer sich auch bei der Zubereitung strikt an das Original halten möchte, darf weder Wasser zugießen noch umrühren – auch auf die Gefahr hin, dass es anbrennt. Übung macht den Meister! Traditionell wird die Paella übrigens direkt aus der Pfanne gelöffelt. Apropos Pfanne: Ihr müsst nicht unbedingt eine Original Paellera (Paellapfanne) haben, aber der Inhalt sollte drei Zentimeter nicht überschreiten.

Paella-Variationen

Da die Paella zu den beliebtesten Gerichten Spaniens zählt, haben sich zahlreiche Variationen entwickelt: mit Meeresfrüchten, für Vegetarier, mit schwarzem Reis oder Fideuà (statt Reis werden hier kleine hohle Nudeln verwendet). Noch ein kleiner Tipp: Eine Paella, egal in welcher Variante, eignet sich wunderbar als Gastmahl, wenn plötzlicher (auch zahlreicher) Besuch vor der Tür steht. Sie geht schnell, ist unkompliziert in der Zubereitung (sofern alle Zutaten im Haus sind) und gelingt immer!

Bildquelle: pixabay.com – © by Feelgoodpics

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Laura
Freizeit und Hobbys nehmen einen hohen Stellenwert für mich ein. Ich unternehme sehr viel in meiner Freizeit, probiere Neues aus und möchte diese Erfahrungen gern mit euch teilen.

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