Olympische Winterspiele 2014 in Sotschi eröffnet

Olympische Winterspiele Sotschi

Endlich ist die lange Wartezeit vorbei. Die Flamme wurde am vergangenen Freitag entzündet, und für gut zwei Wochen heißt es jetzt: Olympische Winterspiele in Sotschi

Olympische Winterspiele 2014 – Höchstleistungen auf Eis und Schnee

Als Pendant zur Sommerolympiade werden seit 1924 Olympische Winterspiele veranstaltet. Alle vier Jahre gehen die besten Athletinnen und Athleten seither auf Medaillenjagd. Zum insgesamt 22. Mal finden Olympische Winterspiele statt, wobei der diesjährige Austragungsort Sotschi in Russland schon im Vorfeld immer wieder Gegenstand hitziger Debatten war. Doch zunächst zum Sport, der bei Olympia neben der Völkerverständigung traditionell im Vordergrund steht. Olympische Winterspiele 2014 – das sind 98 Medaillenentscheidungen, in denen Sportlerinnen und Sportler aus 88 Nationen ihr Bestes geben, um sich einen Platz in den Geschichtsbüchern zu sichern. Für die einen ist dabei sein alles, für die anderen zählt nur der Sprung auf das Siegerpodest. Vertreten sind die Sportarten Ski, Biathlon, Eislauf, Rodeln, Bob, Curling und Eishockey, die sich zum Teil in verschiedene Disziplinen gliedern.

Dass Olympische Winterspiele immer modern sind, zeigt sich unter anderem daran, dass erstmals beispielsweise Snowboard-Slopestyle und das Skispringen der Damen auf dem Programm stehen.

Blickt man auf die Geschichte der Spiele von Chamonix 1924 bis Vancouver 2010 haben sich die deutschen Wintersportler bislang im Kampf um Gold, Silber und Bronze ganz hervorragend geschlagen. Im ewigen Medaillenspiegel für Olympische Winterspiele bis 2014 nimmt Deutschland den ersten Platz ein. Sportlegenden wie Rosi Mittermaier, Markus Wasmeier, Georg Hackl oder Jens Weißflog haben neben vielen anderen deutschen Olympioniken mit ihren unvergesslichen Erfolgen dazu beigetragen, dass für Olympische Winterspiele insgesamt 358-mal Edelmetall zu Buche steht. Mit dem Rodel-Gold vom Sonntag sind es sogar schon 359 Medaillen.

Olympische Winterspiele in Sotschi – Putins Spiele am Schwarzen Meer

Dass man Olympische Winterspiele 2014 in der subtropischen Klimazone an der „Riviera des Schwarzen Meeres“ abhalten würde, hätte man sich wohl bis zur Vergabe an Sotschi nicht träumen lassen.

Doch nicht nur klimatisch geben Olympische Winterspiele in Sotschi Anlass zu Kritik. Der Bau der olympischen Wettkampfstätten ging mit massiver Umweltzerstörung einher, die deutlich sichtbare Spuren hinterlassen wird. Und auch der Umgang mit der Bevölkerung und den Arbeitskräften sorgte nicht gerade für positive Schlagzeilen. Von der Diskriminierung von Homosexuellen ganz zu schweigen.

Damit Olympische Winterspiele 2014 in Russland neue Maßstäbe setzen, hat sich Wladimir Putin finanziell natürlich nicht lumpen lassen. Aufgrund der Kosten von über 50 Milliarden Dollar wird man sich an Olympische Winterspiele in Sotschi wohl noch lange als die teuerste Winterolympiade aller Zeiten erinnern. So viel haben alle bisherigen olympischen Winterspiele zusammen nicht gekostet!

Aber jetzt drücken wir erst einmal den Sportlerinnen und Sportlern die Daumen, dass Olympische Winterspiele 2014 in Sotschi aus sportlicher Sicht ein Erfolg werden.

Bildquelle: pixabay.com – © by stux

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Laura
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