Museumsinsel Berlin – Highlight eines jeden Hauptstadtbesuchs

museumsinsel berlin

Die Museumsinsel Berlin ist die nördliche Spitze der Spreeinsel in der Mitte Berlins. Sie stellt einen Hauptanlaufpunkt für Touristen dar, denn sie ist einer der wichtigsten Museumskomplexe der Welt. Seit 1999 gehört die Museumsinsel Berlin sogar zum UNESCO-Welterbe. Das unvergleichliche Bauensemble wurde geprägt von vielen großen Architekten. Die in der Museumsinsel Berlin gezeigten Sammlungen spannen einen Bogen von der Prähistorie über die Antike bis hin zur Kunst des 19. Jahrhunderts. Auf der Museumsinsel befinden sich folgende Museen in Berlin: Alte Nationalgalerie, Altes Museum, Bode-Museum, Neues Museum, Pergamonmuseum.

Pergamonmuseum Berlin

Das Pergamonmuseum wurde nach Entwürfen Alfred Messels durch Ludwig Hoffmann zwischen 1910 und 1930 auf der Museumsinsel in Berlin errichtet. Es beherbergt die Antikensammlung, das Vorderasiatische Museum und das Museum für Islamische Kunst. In den Gebäuden des Pergamonmuseums sind sowohl Architekturaufbauten als auch griechische und römische Skulpturen zu sehen. Dieses Museum vereint die Geschichte, Kunst und Kultur Vorderasiens, des Islams und Ägyptens. Seinen Namen trägt das Museum, weil es auch den rekonstruierten Pergamonaltar beherbergt. Das Pergamonmuseum ist ein Highlight der Museen in Berlin. Zu beachten ist, dass der Saal mit dem Pergamonaltar aufgrund von Sanierungsarbeiten voraussichtlich ab Ende September 2014 für längere Zeit geschlossen bleibt.

Der Museumseingang befindet sich in der Bodestraße 1 -3. Geöffnet hat das Pergamonmuseum von 10 bis 18 Uhr, donnerstags bis 20 Uhr. Der Eintritt beträgt zwölf Euro, ermäßigt sechs Euro.

Neues Museum Berlin

Dieses Museum wurde zwischen 1843 und 1855 nach Plänen des Architekten Friedrich August Stüler errichtet. Ab 1993 wurde es durch das Büro des britischen Architekten David Chipperfield restauriert. Das 2009 wiedereröffnete Museum auf der Museumsinsel in Berlin enthält das Ägyptische Museum und die Papyrussammlung mit der berühmten Büste der ägyptischen Königin Nofretete. Besucher können außerdem im Museum für Vor- und Frühgeschichte unter anderem Funde aus der Steinzeit, Bronzezeit und Eisenzeit bewundern. Der dritte Bereich ist die Antikensammlung.

Der Besuchereingang befindet sich in der Bodestraße 1-3, das Museum hat jeden Tag von zehn bis 18 Uhr geöffnet, donnerstags sogar bis 20 Uhr. Der letze Einlass ist eine Stunde vor Schließung. Der Eintritt beträgt zwölf Euro, ermäßigt sechs Euro.

Eine Bereichskarte für die gesamte Museumsinsel Berlin bekommt man für 18 Euro, ermäßigt kostet sie neun Euro. Ein weiteres Angebot für Kulturhungrige ist der Museumspass Berlin. Damit kann man an drei aufeinanderfolgenden Tagen alle Museen in Berlin besuchen und zahlt dafür nur 24 Euro, ermäßigt zwölf Euro. Der Pass ist in über 50 Berliner Museen gültig, auch auf der Museumsinsel Berlin.

Ausstellungen in Berlin

Die Museumsinsel Berlin wartet über die genannten Sehenswürdigkeiten hinaus auch immer mit wechselnden Ausstellungen auf. So ist im Neuen Museum Berlin aktuell die Ausstellung “Zurück! Steinzeit. Bronzezeit. Eisenzeit.“ zu sehen. Das Museum für Vor- und Frühgeschichte bietet mit herausragenden Originalen einen Rundgang durch die ältesten Epochen der Menschheitsgeschichte.

Das Pergamonmuseum Berlin präsentiert bis zum 5.10.14 die Ausstellung “Stolz und Leidenschaft. Männerdarstellungen in der Moghulzeit (1526-1858)“, die verschiedene Darstellungen von Männern zeigt, beispielsweise auf Gruppenbildern oder in Porträts.

Bildquelle: flickr.com – © by Sarah

Social Sharing powered by flodjiShare
Museumsinsel Berlin – Highlight eines jeden Hauptstadtbesuchs, 10.0 out of 10 based on 1 rating
The following two tabs change content below.
Laura
Freizeit und Hobbys nehmen einen hohen Stellenwert für mich ein. Ich unternehme sehr viel in meiner Freizeit, probiere Neues aus und möchte diese Erfahrungen gern mit euch teilen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.