Kräutergarten anlegen: kleine Schätze für köstliche Momente

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Kräuter sind nicht nur als Heilpflanzen, sondern auch als Gewürze bekannt. Nichts verfeinert ein selbst gekochtes Gericht mehr als frische Kräuter. Sie sind eine gesunde, vitaminreiche Nahrungsergänzung. Außerdem machen sie unser Essen abwechslungsreich. Sie sind Vorboten des Frühlings und bringen geschmackvoll Farbe in unsere Mahlzeit. Deswegen lohnt es sich, einen eigenen Kräutergarten anzulegen.

Die Auswahl an Kräutern ist groß. Je nach Gusto kann man beispielsweise zu Basilikum, Oregano, Schnittlauch, Dill, Minze, Kresse, Salbei, Thymian oder Rosmarin greifen.

Welche Kräuter passen zueinander?

Bevor man einen Kräutergarten anlegt, sollte man ein paar Dinge bedenken. Vor allem stellen Kräuter sehr unterschiedliche Ansprüche an ihre Bodenbeschaffenheit und ihren Standort.

Zu den Kräutern, die man lieber einzeln pflanzen sollte, gehören Minze, Melisse und Salbei. Diese Einzelgänger brauchen viel Platz, weil sie sich schnell ausbreiten. Minze und Melisse mögen es sonnig bis halbschattig mit feuchter Erden, Salbei bevorzugt einen sonnigen und trockenen Standort.

Andere Kräuter wiederum können zusammen gepflanzt werden. Basilikum, Oregano und Dill haben ähnliche Vorlieben. Sie verlangen einen feuchten Boden und viel Sonne. Petersilie und Schnittlauch wachsen besser im Halbschatten und in feuchter Erde. Auch Thymian und Rosmarin sind ein gutes Team. Diese mediterranen Kräuter benötigen trockenes Erdreich und einen sonnigen Standort. Ideal ist ein Platz an einer Mauer, weil diese zusätzlich Wärme abstrahlt.

Wie pflanzt man Kräuter an?

Dazu braucht man nicht unbedingt einen Garten. Kräuter benötigen nicht viel Platz. Sie fühlen sich ebenso in Töpfen oder in dekorativen Kräuterspiralen wohl. Somit kann man seinen Kräutergarten auch auf der Terrasse oder dem Balkon anlegen.

Man kann Kräuter entweder selbst säen oder als vorgezogene Pflanzen kaufen. Der Zeitpunkt der Saat hängt davon ab, ob es sich um eine einjährige oder mehrjährige Pflanze handelt. Die einjährigen Kräuter wie Dill, Basilikum und Kresse werden Mitte Mai ausgesät. Mehrjährige Kräuter wie Schnittlauch, Rosmarin und Petersilie dagegen im September. Die so gezogenen Kräuter sind widerstandsfähiger als die gekauften. Will man aber Zeit sparen, greift man zu Kräutertöpfen, die man direkt einpflanzen kann. Diese bietet inzwischen jeder Supermarkt an. Sie sind durch langen Transport und zu kleine Behältnisse aber oft sehr anfällig und gehen schnell ein. Es lohnt sich, solche Kräutertöpfe bei Gärtnern oder Gartencentern zu kaufen. Außerdem muss man beachten, dass nicht alle Kräuter winterhart sind. Thymian, Oregano und Minze beispielsweise überstehen den Winter draußen, Basilikum dagegen nicht.

Wie pflegt man seinen Kräutergarten?

Kräuter mögen keine Staunässe. Wenn sie in Töpfen angepflanzt sind, sollte das Wasser abfließen können. In Beeten brauchen die Pflanzen gut aufgelockertes Erdreich. Aber man muss darauf achten, dass gerade die sonnenhungrigen Kräuter nicht austrocknen. Abgestorbene oder vertrocknete Stiele und Blätter sollten regelmäßig entfernt werden.

Was sind die Vorteile eines eigenen Kräutergartens?

Man hat immer das passende Kraut zur Hand. Frische Kräuter sind geschmacksintensiver als getrocknete Kräuter. Sie sind dekorativ und wohlriechend sowohl im Garten als auch auf der Terrasse. Außerdem sind die Kräuter aus dem heimischen Kräutergarten preisgünstiger als gekaufte.

Der beste Erntezeitpunkt für Kräuter ist übrigens morgens. Da sind sie am frischesten und haben das beste Aroma.

Bildquelle: pixabay.com – © by Lebensmittelfotos

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Laura
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