Hundehütte selber bauen leicht gemacht

hundehütte selber bauen

Wenn der Hund viel im Garten oder auf dem Hof ist, sollte er einen Rückzugsort haben. Eine Hundehütte schützt ihn vor Wind und Regen. Sowohl Baumärkte als auch Tierfachgeschäfte haben ein großes Angebot an fertigen Behausungen. Mit etwas handwerklichem Geschick ist so eine Hundehütte schnell selbst gebaut. Seinem Liebling schafft man damit eine individuelle Unterkunft.

Die Variation ist groß, von einfach bis ausgefallen. Zum Ideensammeln eignet sich ein Blick ins Netz. Es gibt die klassische Kastenform bis zu Varianten in Fachwerk oder Villenform. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Will man ein Flach-, Schräg- oder Giebeldach? Gönnt man seinem Haustier eine Veranda, auf der es in der Sonne liegen und Wache halten kann? Oder vielleicht eine rote Holzhütte, wie Peanuts-Hund Snoopy sie hat?

Worauf man beim Bauen einer Hundehütte achten sollte

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gibt klare Vorgaben zur Beschaffenheit einer Hundehütte. “Die Schutzhütte muss aus wärmedämmendem und gesundheitsunschädlichem Material hergestellt und so beschaffen sein, dass der Hund sich daran nicht verletzen und trocken liegen kann. Sie muss so bemessen sein, dass der Hund sich darin verhaltensgerecht bewegen und hinlegen und den Innenraum mit seiner Körperwärme warm halten kann, sofern die Schutzhütte nicht beheizbar ist.“

Das klassische Material ist Holz. Es ist stabil und widerstandsfähig. Außerdem besitzt es gute Dämmeigenschaften. Am besten geeignet ist eine Hütte, deren Wände, Dach und Boden doppelwandig sind. Das Luftpolster des Hohlraums hat einen wärmedämmenden Effekt. Zusätzlich kann man den Hohlraum mit Styroporplatten füllen. Man sollte auf eine Bodenfreiheit von acht bis zehn Zentimeter achten, damit die Luft zirkulieren kann und keine Bodennässe eindringt. Der Eingang sollte von der Hauptwindrichtung abgewandt sein und der Größe des Hundes entsprechen. Im Inneren der Hütte muss sich der Hund problemlos drehen und mit ausgestreckten Läufen liegen können.

Hundehütte-Bauplan

Im Netz findet man eine beachtliche Auswahl an Anregungen und auch Baupläne. Es gibt Anleitungen, wie man die Hütte komplett selbst bauen kann, beispielsweise unter www.baumarkt.de oder www.selbst.de. Oder man kann bei Händlern vorgefertigte Bausätze erwerben. Hier liegen die Vorteile darin, dass man den Preis kennt und der zeitliche Aufwand gering ist.

Sogar Baumärkte lassen tierliebende Hobbyhandwerker nicht im Stich. Obi bietet im Netz einen ausführlichen Bauplan für eine Hundehütte. Man bekommt Anleitung, Einkaufliste, Werkzeugliste und Schemazeichnung. Über den zeitlichen und preislichen Aufwand wird leider nichts gesagt. Auch bei Toom gibt es einen Bauplan mit einer detaillierten Anleitung. Eine Liste mit Material und Werkzeug ist angegeben. Toom wirbt damit, dass es ganz einfach und Schritt für Schritt erklärt wird. Aber auch hier wird man über Zeitaufwand und Kosten im Unklaren gelassen.

Bildquelle: pixabay.com – © by werner22brigitte

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Laura
Freizeit und Hobbys nehmen einen hohen Stellenwert für mich ein. Ich unternehme sehr viel in meiner Freizeit, probiere Neues aus und möchte diese Erfahrungen gern mit euch teilen.

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