Hunde kaufen, aber bitte mit Bedacht!

Hunde kaufen Hundewelpen

Er ist ein treuer Begleiter, bringt Bewegung ins Leben und ist meist ein guter Beschützer: der Hund. Doch bevor ihr euch einen Vierbeiner ins Haus holt, solltet ihr euch im Klaren darüber sein, dass er Geld und vor allem Zeit kostet, denn die Erziehung ist das A und O bei der Haltung. Hunde kaufen könnt ihr privat beziehungsweise beim Züchter, oder ihr schlagt den Weg ins Tierheim ein.

Hunde kaufen oder aus dem Tierheim holen?

Die Tierheime sind voll von Hunden, die ein neues Zuhause suchen. Die wenigsten, die Ihren treuen Vierbeiner aus dem Heim holten, haben Ihre Entscheidung bereut und das hat seine Gründe. Zum einen hat man im Vorfeld genügend Zeit, die „Fellnase“ seiner Wahl kennenzulernen, zum anderen sind die Tiere meist – weil sie eben keine Welpen mehr sind – stubenrein und haben alle notwenigen Impfungen. Viele Tierheime bieten darüber hinaus die Möglichkeit, mit ihren Bewohnern Gassi zu gehen, um den neuen Freund besser kennenzulernen. Bedenken sollte man aber, dass Vierbeiner aus dem Heim größtenteils Hunde mit Vergangenheit sind – und zwar nicht mit der besten. Die Erziehung eines Tierheimhundes verlangt daher viel Verständnis und Geduld. Seid ihr dazu bereit, ist dies sicherlich der sinnvollste Weg zum eigenen Hund.

Hundewelpen kaufen – Erziehung von Anfang an

Wer einen Hund kaufen möchte, erwirbt diesen in der Regel als Welpen oder Jungtier. So hat der neue Besitzer die Erziehung von Anfang an in der Hand. Ein großer Vorteil: Wer seinen Vierbeiner in den ersten Wochen konsequent erzieht, profitiert davon ein Hundeleben lang. Wollt ihr einen Hundewelpen kaufen, erwarten euch wunderschöne und aufregende Tage, die aber auch sehr anstrengend und zeitintensiv sind.

Hunde kaufen – beim Züchter oder privat?

Wer reinrassige Hunde kaufen möchte, sollte den Weg zum Züchter einschlagen: Da müsst ihr zwar meist etwas tiefer in die Tasche greifen, seid aber auf der sicheren Seite. Ihr erhaltet in der Regel ein gesundes Tier mit allen notwendigen Impfungen und Papieren. Darüber hinaus kennen sich die Züchter mit dem Wesen der von ihnen angebotenen Rassen sehr gut aus und können entsprechende Tipps zur Erziehung geben. Krankheiten oder mehrmalige Würfe im Jahr bei der Mutter sowie Probleme bei der Geburt oder der Aufzucht sind schlechte Vorzeichen für euren Hund. Dies solltet ihr im Vorfeld unbedingt abklären.

Welcher Hund ist der richtige für mich?

Bei mehr als 400 Hunderassen habt ihr die Qual der Wahl. Soll es ein kleiner oder ein großer Hund sein? Mit kurzem oder langem Haar? Bevorzugt ihr ein eher ruhiges oder temperamentvolles Tier? Der Golden Retriever beispielsweise gehört zu den „entspannten“ Hunderassen und ist kein Kläffer. Der Dackel hingegen ist eher ungeduldig, hat aber ein freundliches Wesen und beschützt sein „Rudel“ mit vollem Einsatz. Doch bedenkt: Auch eine tendenziell ruhige Hunderasse ist kein Garant dafür, dass euer Vierbeiner auch wirklich ruhig ist. Hunde wollen beschäftigt werden und benötigen je nach Größe sehr viel Auslauf, nur dann fühlen Sie sich wohl. Wer dies nicht gewährleisten kann, sollte auch keine Hunde kaufen! Bildquelle: pixabay.com – © by fausto_zair

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Laura
Freizeit und Hobbys nehmen einen hohen Stellenwert für mich ein. Ich unternehme sehr viel in meiner Freizeit, probiere Neues aus und möchte diese Erfahrungen gern mit euch teilen.

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