Hunde baden – so hat auch euer Hund Spaß dabei

hunde baden

Viele Hunde lieben das Wasser und genießen es, zu schwimmen. Geht es aber ans Abbrausen, möchten sie lieber Reißaus nehmen. Nach einem Bad im Schlamm oder dem Wälzen im gedüngten Acker bleibt einem aber nichts anderes übrig, als den Hund zu baden.

Wie oft den Hund baden?

Das Hundefell besitzt einen natürlichen Fettfilm, der Schmutz und Nässe abweist. Wird der Hund zu oft gebadet, wird diese Schutzschicht zerstört. Sie benötigt dann circa sechs Wochen, um sich wieder zu erholen. Wenn Besitzer ihre Hunde baden, ist das oft liebevoll gemeint, aber gar nicht notwendig. Nur wenn das Fell des Hundes durch Staub und Dreck zu sehr verschmutzt ist, stark riecht oder schuppt, ist ein Abduschen in der Wanne empfehlenswert. Sonst reicht es auch, den Dreck herauszubürsten.

Hund baden – so ist man gut vorbereitet

Vor dem Baden ist es notwendig, Knoten und Dreck auszukämmen. Wenn man die Badewanne verwendet, sollte man eine Gummimatte in die Wanne legen. Das schützt erstens vor Kratzspuren und bietet dem Hund zweitens Sicherheit durch den besseren Halt. Für kleinere Hunde kann man auch eine Babywanne aus Plastik verwenden. Die Wassertemperatur sollte eine angenehme Wärme haben (circa 35 Grad Celsius) und man muss ein mildes, pH-neutrales Shampoo verwenden. Alle Utensilien wie Shampoo und Handtuch sollten parat liegen, damit der Hund nicht auskühlt. Hat der Hund keinen Spaß am Baden, tut man sich zu zweit leichter. Einer hält den Hund fest und beruhigt ihn, während der andere ihn abbraust und einseift.

Hund waschen – worauf es beim Abbrausen ankommt

Will man Hunde baden, muss man besonders den Augen- und Nasenbereich schonen. Hunde sind an diesen Stellen äußerst empfindlich. Man sollte deshalb beim Abbrausen erst mit dem Rücken und den Seiten beginnen und sich dann zum Kopf vorarbeiten. Es ist wichtig, ein mildes Shampoo ohne Duftstoffe speziell für Hunde zu verwenden. Es gibt inzwischen geeignete Shampoos, die auf den Felltyp des Hundes abgestimmt sind. Verbindet man das Shampoonieren mit einer sanften Massage, empfindet der Hund das Bad als angenehmer. Duftstoffe im Shampoo sind für Hunde ungeeignet, denn sie werden als unnatürlich wahrgenommen und daher schnellstmöglich überdeckt – im Zweifelsfall durch Wälzen auf einer schmutzigen Wiese. Außerdem greifen zu aggressive Stoffe den natürlichen Säureschutz der Hundehaut an. Das kann später zu Juckreiz führen und trockene Haut verursachen. Deshalb sollten Besitzer das Shampoo sehr sorgfältig auswaschen, wenn sie ihre Hunde baden. Man spült am Kopf beginnend alle Rückstände von Shampoo im Fell gründlich aus. Und man muss dabei darauf achten, dass kein Shampoo in die Ohren gelangt.

Hund baden – und danach gut abtrocknen

Nach dem Baden kann man den Hund noch in der Wanne mit einem Handtuch trocken rubbeln. Im Sommer kann der Hund sein Fell auch draußen von der Sonne trocknen lassen. Und im Winter kann er sich zum Trocknen vor die Heizung oder den Ofen legen. Die Hunde sollten dann aber nicht in Zugluft liegen, weil sie sich sonst leicht erkälten. Man kann den Hund auch mit dem Föhn trocknen. Manche Tiere haben aber Angst vor dem lauten Geräusch. Auch hier darf die Temperatur nicht zu hoch sein und der Föhn sollte mindestens 30 Zentimeter Abstand zur Haut haben.

Bildquelle: flickr.com – © by matthias.penke

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Laura
Freizeit und Hobbys nehmen einen hohen Stellenwert für mich ein. Ich unternehme sehr viel in meiner Freizeit, probiere Neues aus und möchte diese Erfahrungen gern mit euch teilen.

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