Handball – eine große Nummer in Deutschland

Bei der Frage nach dem deutschen Nationalsport fällt den meisten Menschen hierzulande wohl zuallererst der Fußball ein. Wer ein wenig sportinteressiert ist, weiß jedoch, dass in vielen Regionen Deutschlands auch Handball äußerst populär ist. Der Deutsche Handballbund zählt momentan über 800.000 Mitglieder aus rund 4.500 Vereinen. Insbesondere die 1. Bundesliga gilt als eine der bedeutendsten Sportligen weltweit. Dieser Artikel stellt die wichtigsten Charakteristika des Handballs vor und erklärt, was ihn für den Zuschauer so fesselnd und aufregend macht.

Kurzabriss der Spielregeln

Handball ist eine Teamsportart, die auf den ersten Blick klare Parallelen zum Fußball aufweist: Gespielt wird auf einem rechteckigen Feld, das in zwei Hälften unterteilt ist. Das Ziel des Spiels ist es, den Ball in das am gegenüberliegenden Ende des Feldes befindliche Tor zu befördern. Erzielt eine Mannschaft einen Punkt, führen die Gegner einen Anwurf von der Mittellinie aus. Verlässt der Ball die Grenzen des Spielfeldes, wird er per Einwurf wieder ins Spiel gebracht oder (bei einem Toraus) dem Torwart zum Abwurf übergeben.

Hier enden allerdings die wichtigsten Gemeinsamkeiten mit dem Kicksport. Das Handballfeld ist im Vergleich zum Fußballplatz deutlich kleiner, eingesetzt werden je Team sechs Feldspieler sowie ein Torhüter. Ein Spieler, der den Ball in den Händen hält, darf sich beim Handball zunächst maximal drei Schritte bewegen – danach muss er ihn entweder zu einem Mitspieler passen oder prellen, während er läuft. Vor beiden Toren befindet sich jeweils ein sechs Meter großer Raum, der von keinem der Feldspieler betreten werden darf – es muss also aus einer gewissen Distanz geworfen werden.

Besonderheiten des Handballs

Was Handball von anderen Sportarten abhebt, ist zum einen die Geschwindigkeit, mit der das Spielgeschehen abläuft. Auf dem vergleichsweise kleinen Feld kann der Ball in Sekundenschnelle von einem Tor zum anderen getragen und/oder gepasst werden. Das sorgt nicht zuletzt für rasante Konterspielzüge nach einem erfolglosen Torwurf. Selbst wenn ein Team punktet, kann die gegnerische Mannschaft den Ball zügig zur Mittellinie bringen und von dort aus einen schnellen Angriff starten, sobald der Schiedsrichter anpfeift.

Zum anderen ist Handball eine sehr körperbetonte Sportart. Im Gegensatz zum Fußball, wo die Spieler einer Mannschaft zu einem gewissen Grad über den Platz verteilt sind, konzentriert sich das Geschehen beim Handball zum größten Teil auf den Raum vor dem Tor des aktuell verteidigenden Teams. Hier versuchen die Angreifer, die ihnen gegenüberstehende Defensivformation zu durchbrechen. Hierbei ist Körperkontakt mit dem Gegner völlig normal und legitim – geht es etwas ruppiger zu, ordnet der Schiedsrichter einen Freiwurf oder, in bestimmten Fällen, einen Siebenmeter (das Pendant zum Elfmeter beim Fußball) an.

Breites Angebot für Zuschauer

Wer sich selbst einen Einblick verschaffen möchte, sollte keine Schwierigkeiten haben, Spielaufzeichnungen oder sogar Live-Übertragungen zu finden: Zahlreiche TV-Sender und auch Internet-Streams strahlen regelmäßig Top-Partien für handballbegeisterte Zuschauer aus.

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Laura
Freizeit und Hobbys nehmen einen hohen Stellenwert für mich ein. Ich unternehme sehr viel in meiner Freizeit, probiere Neues aus und möchte diese Erfahrungen gern mit euch teilen.

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