Glühwein – ein wahrer Genuss an frostigen Tagen!

Glühwein selber machen

Alle Jahre wieder erfreut sich Glühwein auf den Weihnachtsmärkten und bei privaten Feiern größter Beliebtheit, stellt er doch das perfekte Begleitgetränk zu Plätzchen, Stollen und beim vorweihnachtlichen Klönen mit Freunden dar. Glühwein selber zu machen lohnt sich qualitativ und geschmacklich ganz besonders!

Wenn auch ihr einmal selbstgemachten Glühwein genießen möchtet, findet ihr hier die passenden Infos und Anregungen. Der große Vorteil beim selbstgemachten Glühwein ist nicht nur die Kontrolle über die Qualität der unterschiedlichen Inhaltsstoffe, sondern zusätzlich kann auch das Aroma genauso wie der Alkoholanteil individuell bestimmt werden.

Glühwein verfeinern – mit Likör, Rum oder Weinbrand

Der auf Weihnachtsmärkten und im sonstigen Gastronomie-Bereich erhältliche Glühwein besitzt einen gesetzlich vorgeschriebenen Alkoholgehalt von mindestens sieben Prozent. Glühwein kann noch zusätzlich mit Likör, Rum oder Weinbrand verfeinert werden. Ganz wichtig, um vom Glühweintrinken am nächsten Tag keine Kopfschmerzen zu bekommen, ist die Qualität der jeweiligen Zutaten. Die Verwendung eines minderwertigen Weines reduziert den Trinkgenuss ebenso wie es anschließend schneller zum Brummschädel kommen kann.

Glühwein selber machen – mit erstklassigen Gewürzen

Die Gewürze für den Glühwein sind frei nach dem eigenen Geschmack wähl- und kombinierbar. Ganz klassisch sind Zimt, Kardamom und Nelken. Ebenso eignen sich aber auch aromatische Orangeschalen, Vanille, eine Prise Muskat, Anis, Kakaoschalen, Ingwer oder Pfeffer.

Ganz wichtig: Glühwein sollte generell nie über 78 Grad Celsius erhitzt werden! Zum einen verdampft ansonsten der Alkohol, und die Gewürze werden bitter. Zum anderen kann durch zu großes Erhitzen das Zuckerabbauprodukt Hydroxymethylfurfural entstehen – und dieses steht im Verdacht, krebserregend zu sein.

Glühwein ganz klassisch: der Rote und sein Rezept

Für den beliebten Klassiker-Glühwein benötigt ihr einen Liter Rotwein (Spätburgunder oder Regent), eine Bio-Zitrone, zwei Stangen Zimt, drei Nelken, etwas geriebenen Kardamom sowie vier Esslöffel Rohrzucker.

Und so geht´s: Die Zitrone in Scheiben schneiden und sie zusammen mit dem Rotwein, Zucker, den Zimtstangen und Gewürznelken in einen Topf geben. Anschließend den Wein erhitzen (nicht über 78 Grad!), das Ganze dann zugedeckt etwa eine Stunde ziehen lassen und danach zum Entfernen der Gewürze durch ein Sieb gießen. Jetzt den Kardamom zur Verfeinerung benutzen. Falls noch etwas mehr Süße gewünscht wird, mit etwas Zucker oder Honig nachsüßen.

Mal was Neues versuchen? Mit dem Rezept für weißen Glühwein!

Eine willkommene Abwechslung zum gängigen roten Glühweinklassiker ist der weiße Glühwein. Hierzu benötigt ihr einen Liter Weißwein (Silvaner oder Riesling), drei Bio-Orangen, zwei Stücke Sternanis, zwei Stangen Zimt, eine halbierte Vanilleschote sowie etwa vier Esslöffel Honig.

Zunächst müsst ihr die Schale von einer Orange abschälen, anschließend alle drei auspressen. Den gewonnenen Saft zusammen mit dem Weißwein, dem Sternanis, der Zimtstange, der halbierten Vanilleschote und der Orangenschale langsam erwärmen. Auch hier den Glühwein nicht zum Kochen bringen! Nach dem Erhitzen circa eine Stunde zugedeckt ziehen lassen und nachfolgend durch ein Sieb gießen. Zu guter Letzt nach Belieben mit Honig süßen.

Viel Spaß beim anschließenden Glühwein-genießen im Kreis von Freunden und Familie!

Bildquelle: flickr.com – © by defaulterror

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Laura
Freizeit und Hobbys nehmen einen hohen Stellenwert für mich ein. Ich unternehme sehr viel in meiner Freizeit, probiere Neues aus und möchte diese Erfahrungen gern mit euch teilen.

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