Flammkuchen – ein zündende Rezeptidee

Elsässer Flammkuchen

Flammkuchen – die Teigfladen-Spezialität aus dem Elsass erobert die deutsche Küche. Die Pizza erhält Konkurrenz. Und das zu Recht, denn die leckeren dünnen Fladen mit Belag bieten eine herrlich erfrischende Abwechslung zur italienischen „Mafiatorte“.

Der Herbst ist die klassische Zeit für Flammkuchen-Rezepte. Der Original Elsässer Flammkuchen mit Crème Fraîche, Zwiebeln und Schinkenspeck wird im Elsass traditionell mit Federweißer serviert. Der Klassiker aus der Elsässischen Küche kann jedoch auch mit unterschiedlichem Belag als leckere Haupt- oder Zwischenmahlzeit gereicht werden. So findet man auch hierzulande eine wahre Fülle an schmackhaften Flammkuchen-Rezepten, die übrigens nicht nur zur Herbstzeit, sondern durch alle Jahreszeiten hinweg auf der Speisekarte von Restaurant und Bistros zu finden sind.

Hausgemachte Flammkuchen – der Partyrenner

Hausgemachte Flammkuchen sind auch ein sehr beliebtes Party-Rezept. Die Teigspezialität ist nicht schwierig herzustellen, und beim Belegen kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen. Frische Pilze oder verschiedene Käsesorten wie Blauschimmel oder Münster Käse geben den knusprigen Teigfladen eine ganz besondere Geschmacksnote.

Das herausragende Merkmal der Flammkuchen, Flammküchle oder Tartes Flambées, wie sie auch genannt werden, ist der extrem dünne, knusprige Teig. Der wird heute aber längst nicht mehr in Handarbeit hergestellt, sondern industriell gefertigt. Wer Flammkuchen selber machen möchte, der greift ganz einfach auf Fertigteig in der Tiefkühltheke- oder Kühltruhe im Supermarkt zurück. Dieser wird zu Hause einfach mit dem Wunschbelag belegt, im Ofen gebacken und fertig. Dazu serviert man am besten einen frischen Elsässer Wein oder im Herbst einen Federweißer.

Flammkuchen-Freunde, die ihren „heißen Fladen“ gerne selbst herstellen, finden in den Rezeptportalen im Internet eine Fülle von Vorschlägen für ein schmackhaftes Flammkuchen-Rezept. Auch wer keinen bereits vorgefertigten Flammkuchenteig verwenden möchte, sondern ihn gerne selbst herstellen will, hat im Internet tolle Rezepte für den hausgemachten, traditionellen Flammkuchen zur Auswahl.

Hier ein Beispiel für ein Flammkuchen-Rezept, original aus dem Elsass, gefunden auf brigitte.de:

Für den Flammkuchen-Teig:

  • 250 g Mehl
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 125 ml Wasser
  • 1 Teelöffel Salz.

Für den Flammkuchen-Belag:

  • 200 g Crème Fraîche
  • 200 g Zwiebeln
  • 150 g Speck
  • Salz und Pfeffer.

Zubereitung Teig:

Mehl und Salz in eine Schüssel geben und nach und nach Wasser und Öl unter Rühren hinzugeben. Nun den Teig mit dem Knethaken des Küchengeräts solange kneten, bis ein glatter Teig entsteht. Danach den Teig ein halbe Stunde ruhen lassen und anschließend einen Ball daraus formen. Nun wird die Teigkugel auf einer bemehlten Unterlage hauchdünn mit dem Teigroller ausgerollt und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gelegt.

Zubereitung Belag:

Die Crème Fraîche wird mit Salz und Pfeffer gewürzt und der Teig damit bestrichen. Anschließend werden die Zwiebeln fein gehackt oder in Ringe geschnitten und auf dem Fladen verteilt. Der Speck wird ebenfalls gewürfelt und gleichmäßig auf dem Teig verstreut. Optional kann man den Belag noch mit geriebenem Käse verfeinern.

Tipp: Wer das Flammkuchen-Rezept lieber vegetarisch mag, kann den Speck durch gewürfelte, frische Paprikaschoten ersetzen.

Damit der Flammkuchen richtig knusprig wird, wird er relativ kurz bei sehr großer Hitze gebacken. Dazu wird der Flammkuchen für ungefähr zehn Minuten im auf 250 Grad vorgeheizten Backofen gebacken. Den Flammkuchen heiß servieren und dazu einen leckern Salat reichen.

Bildquelle: flickr.com – © by dirkvorderstrasse

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Laura
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