Faszination Aquarium-Fische

Aquarium-Fische

Wer im Aquarium Fische hält, erschafft seine eigene kleine Unterwasserwelt. Die meisten Menschen empfinden es als ungemein entspannend, Guppy, Wels, Black Moly, Skalar und Co. zu beobachten. Möchtet auch ihr abtauchen in den Kosmos der Aquarianer, habe ich hier einige hilfreiche Tipps. Doch ich warne euch: Oftmals bleibt es nicht bei einem Aquarium …

Wer „klein“ anfängt, sollte ein großes Aquarium kaufen

Am Anfang steht die Frage, wie groß das Aquarium sein soll. Entscheidend ist hier die Anzahl und Art der Fische, die ihr einsetzen wollt. Für Anfänger empfiehlt sich, ein Aquarium zu kaufen, das mindestens 100 Liter fasst. Kleinere Becken sind hinsichtlich der notwendigen Wasserqualität schwer stabil zu halten und daher arbeitsintensiver. Diese lässt sich recht einfach überprüfen: entweder mit Teststäbchen oder dem Tröpfchentest, der von den meisten Aquarianer bevorzugt wird, da er wesentlich genauer ist. Kontrolliert werden hier Säuregehalt (pH), Nitritgehalt (NO2), Nitratgehalt (NO3), Gesamthärte (GH) und Karbonathärte (KH). Anzuraten ist eine regelmäßige Kontrolle allemal: Ein Test ist ohne Frage preiswerter, als neue Fische zu kaufen.

Welche Aquarium-Fische eignen sich für Anfänger?

Der beliebteste Aquarium-Fisch in Deutschland ist der Guppy. Der farbenfrohe schillernde Zahnkarpfenfisch ist anspruchslos in der Pflege und somit für Anfänger perfekt geeignet.

Aus der Familie der Zahnkarpfen, die gemeinhin friedfertige und gesellige Artgenossen sind, kommt auch der Black Molly. Der pechschwarze Spitzmaulkärpfling ist recht robust und deshalb ebenfalls als Einsteigerfisch gut geeignet. Aber Vorsicht: Mollys reagieren empfindlich auf Schwankungen der Wassertemperatur und vertragen weder weiches noch saures Wasser.

Genauso geeignet für den Aquarianer-Nachwuchs ist der Neonsalmler, ein sehr ruhiger Schwarmfisch, der aber nicht mit großen Buntbarschen oder Skalaren im Aquarium gehalten werden sollte, da er sonst in ständiger Todesangst lebt. Am besten nur mit zarten und sehr friedlichen Fischen. Auch hier hängt die erfolgreiche Haltung mit der Wasserqualität zusammen: Salmler reagieren sehr empfindlich auf Nitrat.

Als gesellig und unkompliziert gilt der Panzerwels. Er kann problemlos mit Garnelen und anderen kleinen Süßwasserfischen vergesellschaftet werden. Wer in einem Aquarium Fische unterschiedlicher Art halten möchte, sollte sich ausführlich informieren: entweder in einem gut ausgestatteten Geschäft oder von erfahrenen Aquarianern.

Wie kann ich mein Aquarium einrichten?

Die wichtigsten Elemente im Aquarium sind Beleuchtung, Heizung und Filter. Wie ihr das Aquarium einrichten werdet – ob mit Wurzel, Steinen oder Plastikwrack –, bleibt eurer Fantasie überlassen. Wichtig ist, dass die Einrichtung den Bewohnern alles bietet, was sie zum Leben benötigen, wie zum Beispiel Verstecke oder Schutzräume – je nach Anforderung der Art. Pflanzen im Aquarium sehen nicht nur schön aus, sondern sind auch ein prima Versteck, beispielsweise für die schreckhaften Neonsalmler.

Ganz wichtig: Nachdem ihr das Aquarium eingerichtet habt, müsst ihr zunächst zwei Wochen warten. Denn die Bakterien, die das giftige Nitrit (entsteht durch Ausscheidungen der Fische) in relativ ungiftiges Nitrat umwandeln, brauchen zwei Wochen, um sich zu vermehren. Überdies solltet ihr nicht alle Aquarium-Fische auf einmal einsetzen, sondern über mehrere Wochen verteilt.

Wer im Aquarium Fische halten möchte, muss in der Tat einiges bedenken. Doch der Einsatz lohnt sich!

Bildquelle: pixabay.com – © by PublicDomainPictures

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Laura
Freizeit und Hobbys nehmen einen hohen Stellenwert für mich ein. Ich unternehme sehr viel in meiner Freizeit, probiere Neues aus und möchte diese Erfahrungen gern mit euch teilen.

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