Der Steingarten – ein guter Tipp für die kreative Gartengestaltung

Steingarten selber anlegen

Wer einen Steingarten anlegt, holt sich Urlaubsflair in den heimischen Garten. Anstelle von üppigen Pflanzen, stehen im Steingarten, wie der Name bereits sagt, Steine bei der Gestaltung im Vordergrund. Der optimale Standort verfügt über eine leichte Hanglage, die – falls nicht natürlich vorhanden – auch durch Aufschüttung hergestellt werden kann. Steingärten findet man vielerorts als Abschluss der Terrasse. Hier wird die künstliche Terrassen-Aufschüttung mit dekorativen Steinen und geeigneten Pflanzen zu einem optischen Highlight der Gartenanlage. Als Materialien zum Aufschütten eignen sich am besten Kieselsteine oder Mauerschutt für die natürliche Regenwasser-Drainage. Zum einen wird damit die Terrasse vor dem Absinken durch Wasserstau geschützt, zum anderen bildet die Wasserdurchlässigkeit eine natürliche Grundlage für die Bepflanzung.

Viele kreative Ideen für die Gestaltung eines Steingartens

Steingärten gibt es in allen Ländern dieser Welt. Ob japanische Steingärten mit filigranen Niedrighölzern, Wüsten-Steingärten mit Kakteen oder alpine Gartenanlagen mit heimischen Pflanzen. Die Gestaltung eines Steingartens hat sich zu einer wahren Kunst entwickelt, die auch viele hiesige Gärtner beherrschen. Wer also nicht selbst einen Steingarten anlegen möchte, findet beispielsweise über das Internet viele Spezialisten .

Steingarten selbst anlegen

Wer selbst einen Steingarten anlegen möchte, kann seiner Fantasie freien Lauf lassen. Allerdings sind ein paar Regeln zu beachten, damit auch in einem Steingarten Pflanzen wachsen und gedeihen können. So sollte der Boden wasserdurchlässig sein, um Pflanzen das Wachstum zu ermöglichen. Deshalb werden in der Regel gewaschene Kieselsteine für die Deckschicht verwendet, die zudem schön aussehen. Betonierte Abhänge, Betonplatten oder geteerte Flächen sind nicht für einen Steingarten geeignet.

Ist die Grundlage für den Steingarten geschaffen, geht es an die Auswahl und Beschaffung der Steine. Zur Auswahl stehen nahezu alle Gesteinsarten, wie zum Beispiel Granit, Schiefer, Gneis oder Jurakalkstein. Die Steine unterscheiden sich in Farbe, Struktur und Form. Wer sich vorab ein Bild vom Aussehen verschiedener Steinsorten machen will, kann entweder einen lokalen Steinmetz oder Steinbruch besuchen oder sich im Internet informieren, beispielsweise hier: http://www.mineralienatlas.de

Steingarten harmonisch und natürlich gestalten

Die ausgewählten Steine werden nun auf der Kiesfläche verteilt. Hier kann jeder nach eigenem Geschmack kreativ werden. Zu beachten ist jedoch, dass die Steine etwa zu einem Drittel im Kies eingegraben werden sollten, damit sie richtig fest sitzen und auch trittsicher sind. Zur Bepflanzung der Steinlandschaft eignen sich anspruchslose Pflanzen, die pflegeleicht sind, nicht viel Wasser brauchen und mit wenigen Nährstoffen auskommen. Heidenelken und Enzian sind zum Beispiel typische Gewächse für den alpinen Steingarten. Kakteen sind perfekt für Hanglagen mit viel Sonne und japanische Steingärten bestückt man traditionell mit Hortensien oder Schilf. Für die Bepflanzung wird ein Loch ausgehoben, das mit einer Mischung aus Pflanzenerde und Naturdünger befüllt wird. Nach dem Einpflanzen wässern und die Erde mit Kies abdecken. Fertig ist der Steingarten, der dem Garten ein schönes und natürliches Ambiente verleiht.

Bildquelle: pixabay.com – © by frolicsomepl

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Laura
Freizeit und Hobbys nehmen einen hohen Stellenwert für mich ein. Ich unternehme sehr viel in meiner Freizeit, probiere Neues aus und möchte diese Erfahrungen gern mit euch teilen.

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