Das neue Jahr ist da – und nun?

Freizeittipps Raum Frankfurt

Silvester liegt hinter uns, und viele möchten sich jetzt vom letzten Trubel des Jahres 2013 erholen. Partys, Feten und andere Aktivitäten fallen also aus, und das kalte Wetter führt dazu, dass ein Hochseilgarten- oder Badesee-Besuch nur den hartgesottensten Freizeitlern attraktiv erscheint.

Das Technoseum: Technik im Wandel der Zeit

Die Rhein-Main-Region lockt mit einer Reihe spannender Museen für alle Geschmäcker. Einige davon, zum Beispiel das Spielzeugmuseum in Trier, kann man mit der ganzen Familie besuchen, bei anderen hingegen, wie etwa dem Foltermuseum in Rüdesheim, lässt man die Kinder wohl lieber daheim. Wer etwas lernen und zugleich Spaß haben möchte, ist im Technoseum in Mannheim richtig: Diese spannende Einrichtung führt Besucher auf eine Zeitreise durch alle Stationen der Industrialisierung im deutschen Südwesten. Vorbei an Webstühlen, Papierfabriken, Uhren, Dampfmaschinen und Robotern wird man in Richtung Gegenwart geführt und hat sogar noch Zeit für einen kurzen Ausblick in die Zukunft. Das Technoseum ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet, und die Eintrittspreise liegen bei sechs Euro für Erwachsene und vier Euro für Kinder.

Licht, Kamera und Action im Filmmuseum

In Frankfurt findet sich ein weiteres spannendes Museum: das deutsche Filmmuseum. Hier können interessierte Besucher nicht nur Requisiten aus berühmten Streifen bewundern – zum Beispiel die Maske von Darth Vader oder die Blechtrommel aus der gleichnamigen Buchverfilmung –, sondern auch hautnah die Möglichkeiten der filmischen Visualisierung und Erzählkunst miterleben. Bestandteil des Museums ist außerdem, wie könnte es anders sein, ein kleines Kino: Hier werden Dokumentationen, künstlerische Produktionen und andere Kurzfilme gezeigt. Bis zum ersten Juni des neuen Jahres kann man außerdem eine umfangreiche Ausstellung zum Werk von Rainer Werner Fassbinder besuchen. Erwachsene zahlen fünf Euro Eintritt (ermäßigt 2,50 Euro), Kinder unter sechs Jahren haben kostenfreien Eintritt.

Urgeschichte vor der Haustür: die Grube Messel

Nach so viel unbeabsichtigtem Lernen wird es höchste Zeit für etwas frische Luft. Wer nichts dagegen hat, sich der Kälte zum Trotz ein wenig in der freien Natur zu bewegen, den könnte ein Besuch in der Grube Messel in Südhessen interessieren. Diese ehemalige Ölschiefer-Tagebaugrube stellte sich 1971 als wahrer Schatzhort seltener Fossilien heraus. Seither finden regelmäßige Ausgrabungen statt, die unter anderem das Propalaeotherium und Eurohippus ans Tageslicht beförderten, prähistorische Verwandte der heutigen Pferde. 1990 wurde die Grube schließlich zum UNESCO-Welterbe erklärt, was allen weiteren Plänen, sie in eine Mülldeponie umzuwandeln, endgültig den Riegel vorschob. Die Grube kann von interessierten Besuchern besichtigt werden und es gibt auch ein Informationszentrum, in dem man praktisch durch alle Erdschichten bis in die Entstehungszeit der Grube vor nahezu 50 Millionen Jahren vorstößt. Erwachsene zahlen zehn Euro Eintritt, für Familien ist dieser Preis auf sieben Euro pro Person reduziert. Kinder unter sieben Jahren haben freien Eintritt.

Wintersport in der Rhein-Main-Region

Die Freizeit in einer Grube voller toter Tiere zu verbringen, klingt nicht so verführerisch? Wie wäre es dann mit ein wenig sportlicher Bewegung? Spielt das Wetter mit, lassen sich einige Ausläufer des Hochtaunus als Skigebiet nutzen. Ganz recht: Es gibt Skipisten in Rhein-Main, komplett mit Liften, Loipen und Läden, in denen man heiße Schokolade kaufen kann! An der Saalburg startet ein Skiwanderweg, der am Feldberg vorbei nach Nordwesten führt und in beiden Richtungen befahren werden kann. Abfahrten sind an der Billtalhöhe, am Sandplacken, Sängelberg, Weißeberg, Weilsberg, Langhals, Cratzenbach, Loh und Windhain möglich. Alle Abhänge, die keine Skifahrer für sich gepachtet haben, dürfen berodelt werden.

Zu guter Letzt einfach gut gehen lassen!

Wer hingegen möglichst viel Abstand zu Eis und Schnee sucht, fühlt sich vermutlich in einer der vielen Thermen der Rhein-Main-Region gut aufgehoben. Hier kann man sich im warmen Wasser ausstrecken, bis das trübe Wetter vollständig vergessen ist. Hinzu kommen ausgedehnte Wellness-Angebote: Saunen, Massagen, Kneipp-Kuren und mehr. Ein gutes Beispiel ist natürlich die Rhein-Main-Therme in Hofheim, über die ich bereits berichtet habe. Aber es gibt auch noch andere Entspannungsangebote in der Region, zum Beispiel die Titus-Thermen im Frankfurter Nordwestzentrum, das Jugendstilbad in Darmstadt oder die Taunus-Therme in Bad Homburg.

Wer in der Rhein-Main-Region nach Freizeittipps sucht, darf sich definitiv über ein abwechslungsreiches Überangebot freuen!

Bildquelle: pixabay.com – © by PublicDomainPictures

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Laura
Freizeit und Hobbys nehmen einen hohen Stellenwert für mich ein. Ich unternehme sehr viel in meiner Freizeit, probiere Neues aus und möchte diese Erfahrungen gern mit euch teilen.

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