Bouldern – der neue Klettersport für Tüftler

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Bouldern ist ein neuer Trendsport für Kletterer, die die besondere Herausforderung suchen. Beim Bouldern kommt es nicht auf die Höhe des zu erklimmenden Ziels an, sondern auf die Bewältigung von Hindernissen auf kurzen Strecken. Immer mehr Kletterhallen auch in Frankfurt bieten spezielle Kletterwände zum Bouldern an.

Bouldern – Sportklettern für Strategen

Nicht die Kraft ist die entscheidende Herausforderung beim neuen Trend-Klettersport, sondern strategisches Denken. Beim Bouldern werden auf einer Höhe von ungefähr zwei bis drei Metern Hindernisse an eine Kletterwand (indoor) oder Felswand (outdoor) angebracht, die es ohne vorherige Übung zu überwinden gilt. Man klettert ohne Seil und Klettergurt, da sich die Kletterhöhe immer im sicheren Absprungbereich befindet. Konzentration und Kreativität sind bei diesem Sport gefragt.

Kletterhallen in Frankfurt mit Boulderbereichen

Der Trendsport erfreut sich auch in der Frankfurter Region großer Nachfrage und deshalb bieten bekannte Kletterhallen wie die DYNOCHROM Kletterhalle Frankfurt spezielle Bereiche für Boulder-Fans an. Ganz aufs Bouldern eingestellt hat sich die Boulderwelt Frankfurt. Die bieten übrigens auch Kurse für jede Altersklasse an. Wer nicht nur in Frankfurt, sondern auch bundesweit Kletterhallen zum Bouldern sucht, kann sich auch auf der Internetseite des Deutschen Alpenvereins informieren unter: http://www.alpenverein.de/ Boulderbereiche sind mit sogenannten Crashpads ausgelegt, die Stürze abfangen und Fußverletzungen verhindern sollen. Die Boulderwand in der Halle ist entweder eine Kletterwand oder eine künstliche Felswand, an der die Hindernisse, die Boulderprobleme, angebracht sind. Zum Teil werden die Boulderprobleme auch farblich gekennzeichnet, je nach Schwierigkeitsgrad und technischer Herausforderung.

Woher kommt diese Sportart?

Der erste Boulderparcours entstand 1947 in Fontainebleau in Frankreich. Richtig bekannt wurde Bouldern aber erst in den 50er und 60er Jahren durch den Kletterer John Gill aus den USA, der den typischen Boulderkletterstil geprägt hat.

Bouldern – eine Herausforderung für Muskeln und Hirn

Bei diesem Funsport geht es hauptsächlich darum, eine Strategie zu entwickeln, mit der die gesteckten Hindernisse in kürzester Zeit zu bewältigen sind. Der Boulder entwickelt also ein Bewegungsmuster im Kopf, bevor er die Kletterwand erklimmt. Die Schwierigkeitsgrade (Boulderschwierigkeiten) können nach und nach gesteigert werden. Je kniffliger der Parcours, umso größer die persönliche Challenge. Bouldern ist ein Sport, den man gut für sich alleine ausüben an. Denn es geht weniger um den Wettstreit mit anderen, als vielmehr um die Überwindung der eigenen Grenzen. Bildquelle: pixabay.com – © by Hans

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Laura
Freizeit und Hobbys nehmen einen hohen Stellenwert für mich ein. Ich unternehme sehr viel in meiner Freizeit, probiere Neues aus und möchte diese Erfahrungen gern mit euch teilen.

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