Baumwipfelsport im Kletterwald – sich einmal fühlen wie Tarzan

Kletterwald Hochseilgarten

Es mag Leute geben, die der Auffassung sind, Klettern sei lediglich eine Beschäftigung für Kinder. Wer sich allerdings einmal einen Kletterwald (häufig auch als Hochseilgarten bezeichnet) angeschaut hat, der sollte es besser wissen. Im Kletterwald führen in luftigen Höhen Leitern, Stege, Seile und Netze von Baum zu Baum. Diese bilden unterschiedlich lange und schwierige “Parcours“, also Strecken, die es zu bewältigen gilt. Das Kraxeln im Hochseilgarten ist eine Aktivität für Jung und Alt. Dabei bieten sich für verschiedene Altersklassen unterschiedlich anspruchsvolle Parcours an.

Im Hochseilgarten geht Sicherheit vor

Da die tollkühnen Klettermanöver im Hochseilgarten recht riskant sind, wird die Sicherheit der Teilnehmer großgeschrieben. Standardmäßig ist jeder, der die Parcours in einem Kletterwald erklimmt, mit umfassender Ausrüstung gesichert. Bevor die eigentliche Klettertour losgeht, erteilt das geschulte Hochseilgarten-Sicherheitspersonal eine Einweisung. Dann dürfen sich die Teilnehmer allein (oder, im Falle kleiner Kinder, in Begleitung ihrer Eltern) auf in die Höhe machen. Dort hat dann jeder Kletterer selbst die Pflicht, sich per Karabinerhaken in die Sicherheitsseile einzuklinken.

Eine Kletterwald-Tour buchen

Je nach Einrichtung und Gruppengröße empfiehlt es sich, die Reise in den Hochseilgarten im Voraus zu buchen. Gerade, wer zum Beispiel einen Kindergeburtstag feiern oder aber auch einen Betriebsausflug unternehmen will, sollte dies vorher beim Kletterwald ankündigen. Die Eintrittspreise sind recht unterschiedlich. Zum Beispiel rühmt sich der Kletterwald Taunus als günstigster Hochseilgarten Deutschlands mit knapp zehn Euro für zwei Stunden oder knapp zwölf Euro je drei Stunden Aufenthalt. Allerdings ist der Eintritt für Besucher, die das Geschehen im Hochseilgarten lediglich vom Boden aus verfolgen wollen, im Allgemeinen frei.

Kletterwald konkret: zwei Einrichtungen im Taunus und in Darmstadt

Abgesehen von den niedrigsten Preisen wirbt der Kletterwald Taunus auch mit dem höchsten Parcours Deutschlands. Als weitere Attraktionen für den Hochseilgarten dienen der schwungvolle Tarzansprung und die 185 Meter lange Riesenrutsche, die einen quer durch den Baumbestand führt. Mit der Bahn und einem anschließenden kurzen Fußweg ist der Kletterwald vom Frankfurter Hauptbahnhof in nur einer halben Stunde zu erreichen.

Ein spezielles Programm für besonders junge Teilnehmer bietet der Kletterwald Darmstadt: Hier können Kinder ab vier Jahren bereits selbstständig in zwei niedrig gelegenen Parcours klettern, solange eine Person zur Aufsicht bei ihnen bleibt. Hier zahlt ihr für drei Stunden im Hochseilgarten zwischen zwölf und 18 Euro, je nachdem, ob ihr Schüler, Student oder Auszubildender seid. Im Kletterwald selbst gibt es einen Imbiss, der an Wochenenden geöffnet ist. Ganz in der Nähe findet ihr zwei Biergärten, und auch ein Restaurant mit breit gefächerter Speisekarte liegt nicht weit vom Hochseilgarten entfernt.

Naturnahes Erlebnis Kletterwald

Falls euch dieser Artikel neugierig gemacht hat, überlegt euch doch, ob ihr es nicht selbst einmal ausprobieren wollt! Die Chancen stehen gut, dass sich auch in eurer Nähe ein Hochseilgarten befindet. Überzeugt euch auf dieser Karte, die euch die Standorte von zahlreichen Kletterwald-Einrichtungen in ganz Deutschland zeigt: http://www.hochseilgarten-kletterwald.de/hochseilgaerten-uebersicht.html. Wenn ihr Lust auf frische Luft und Bewegung habt in Kombination mit etwas Nervenkitzel, dann sucht euch einen nahegelegenen Hochseilgarten und legt los!

Bildquelle: pixabay.com – © by groebi

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Laura
Freizeit und Hobbys nehmen einen hohen Stellenwert für mich ein. Ich unternehme sehr viel in meiner Freizeit, probiere Neues aus und möchte diese Erfahrungen gern mit euch teilen.

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